Renaturierung der Bina bei Rothenwörth

Zwischenstand im Februar 2021

Die Baggerarbeiten der Renaturierung an der Bina bei Rothenwörth wurden nun von Firma Hobmaier im Dezember erfolgreich abgeschlossen.

Aktuell sieht es ein wenig trist aus, denn die Spuren der Baggerarbeiten sind noch allgegenwärtig. Schließlich trugen die Maschinen an die 3500 Kubikmeter Erde ab.

Die Uferböschungen wurden abgeflacht, Prall- und Gleitufer ausgeformt. Zum Schutz vor weiterer Eintiefung der Bina wurden Steinschüttungen in Form von Querriegeln in das Bachbett eingebaut, um die Sohle zu stabilisieren. Dort wurden die vorhandenen Flussbausteine verwendet und zur Strukturanreicherung Wurzelstöcke eingebaut. Kiesdepots, die bei Hochwasser verlagert werden können, sorgen für dynamische Veränderungen. Dadurch soll die Eigendynamik des Gewässers gestärkt werden. Denn wo die Bäche ungehindert in Auen ausufern können, leisten sie bei heftigem Regen und Überschwemmungen einen wertvollen Beitrag zum natürlichen Hochwasserschutz durch Rückhalt auf der Fläche.

Abgestorbene Bäume im Bach, auch Totholz genannt, sind für die Strukturvielfalt und den Lebensraum besonders wichtig. Davon profitieren beispielsweise Jungfische.

Im Frühjahr werden entlang der Bina Schwarzerlen gepflanzt. Die Bäume sollen für Schatten sorgen, das Ufer sichern und das Areal strukturieren. Auf die offenen Bodenstellen kommt außerdem ein spezielles, eigens für Uferzonen gemischtes Saatgut.

Bürgermeisterin Monika Maier und Melanie Ecker vom Bauamt sind sehr dankbar, dass die beteiligten Grundstückseigentümer diese vorbildliche Renaturierungsmaßnahme ermöglicht und die Baufirma Armin Hobmaier und das Planungsbüro „LandSchafftRaum“ so gute Arbeit geleistet haben.

Den angrenzenden Grundstücksbesitzer wurden bei einer gemeinsamen Ortsbegehung die einzelnen Schritte und Planungen detailliert erklärt. Nur aufgrund der Zusage der beiden angrenzenden Grundstückseigentümer, die Uferflächen für die Renaturierungsmaßnahme bereitzustellen, kann nun die Maßnahme umgesetzt werden.

Foto: Planung Büro LandSchafftRaum, Fr. Schötz

Auf einer Länge von ca. 170 m wird die Bina ökologisch umgestaltet und damit die Voraussetzungen für eine eigendynamische Entwicklung im geplanten Bereich geschaffen, die gleichzeitig eine Abflussbremse (vorbeugender Hochwasserschutz) mit sich bringen soll. Geplant ist ein Entwicklungskorridor mit einer Breite von 15 m, in dem sich der Bach entwickeln kann. Bei den Arbeiten, werden die Ufer abgeflacht und die nicht mehr festigenden Ufersicherungen entnommen.

Foto: Siegfried Rüdenauer, Vilsbiburger Zeitung

Am Ortsrand von Rothenwörth wird zurzeit die Bina renaturiert. Der Bachlauf ist im Planungsbereich begradigt, die Ufer sind mit Steinen befestigt und es besteht die Gefahr, dass sich die Sohle der Bina noch mehr eintieft und durchbricht.

Zwischenstand im Februar 2021

Die Baggerarbeiten der Renaturierung an der Bina bei Rothenwörth wurden nun von Firma Hobmaier im Dezember erfolgreich abgeschlossen.

Aktuell sieht es ein wenig trist aus, denn die Spuren der Baggerarbeiten sind noch allgegenwärtig. Schließlich trugen die Maschinen an die 3500 Kubikmeter Erde ab.

Die Uferböschungen wurden abgeflacht, Prall- und Gleitufer ausgeformt. Zum Schutz vor weiterer Eintiefung der Bina wurden Steinschüttungen in Form von Querriegeln in das Bachbett eingebaut, um die Sohle zu stabilisieren. Dort wurden die vorhandenen Flussbausteine verwendet und zur Strukturanreicherung Wurzelstöcke eingebaut. Kiesdepots, die bei Hochwasser verlagert werden können, sorgen für dynamische Veränderungen. Dadurch soll die Eigendynamik des Gewässers gestärkt werden. Denn wo die Bäche ungehindert in Auen ausufern können, leisten sie bei heftigem Regen und Überschwemmungen einen wertvollen Beitrag zum natürlichen Hochwasserschutz durch Rückhalt auf der Fläche.

Abgestorbene Bäume im Bach, auch Totholz genannt, sind für die Strukturvielfalt und den Lebensraum besonders wichtig. Davon profitieren beispielsweise Jungfische.

Im Frühjahr werden entlang der Bina Schwarzerlen gepflanzt. Die Bäume sollen für Schatten sorgen, das Ufer sichern und das Areal strukturieren. Auf die offenen Bodenstellen kommt außerdem ein spezielles, eigens für Uferzonen gemischtes Saatgut.

Bürgermeisterin Monika Maier und Melanie Ecker vom Bauamt sind sehr dankbar, dass die beteiligten Grundstückseigentümer diese vorbildliche Renaturierungsmaßnahme ermöglicht und die Baufirma Armin Hobmaier und das Planungsbüro „LandSchafftRaum“ so gute Arbeit geleistet haben.

Den angrenzenden Grundstücksbesitzer wurden bei einer gemeinsamen Ortsbegehung die einzelnen Schritte und Planungen detailliert erklärt. Nur aufgrund der Zusage der beiden angrenzenden Grundstückseigentümer, die Uferflächen für die Renaturierungsmaßnahme bereitzustellen, kann nun die Maßnahme umgesetzt werden.

Foto: Planung Büro LandSchafftRaum, Fr. Schötz

Auf einer Länge von ca. 170 m wird die Bina ökologisch umgestaltet und damit die Voraussetzungen für eine eigendynamische Entwicklung im geplanten Bereich geschaffen, die gleichzeitig eine Abflussbremse (vorbeugender Hochwasserschutz) mit sich bringen soll. Geplant ist ein Entwicklungskorridor mit einer Breite von 15 m, in dem sich der Bach entwickeln kann. Bei den Arbeiten, werden die Ufer abgeflacht und die nicht mehr festigenden Ufersicherungen entnommen.

Foto: Siegfried Rüdenauer, Vilsbiburger Zeitung

Am Ortsrand von Rothenwörth wird zurzeit die Bina renaturiert. Der Bachlauf ist im Planungsbereich begradigt, die Ufer sind mit Steinen befestigt und es besteht die Gefahr, dass sich die Sohle der Bina noch mehr eintieft und durchbricht.

© Gemeinde Bodenkirchen.