Bekanntmachung Bodenrichtwerte

Der Gutachterausschuss beim Landratsamt Landshut hat die Bodenrichtwerte für den Stichtag 01.01.2022 ermittelt.
Gemäß § 12 Abs. 2 der Gutachterausschussverordnung (BayGaV) sind die Richtwerte einen Monat lang in den Gemeinden zu veröffentlichen.
Die Bodenrichtwerte können in der Zeit vom 30.06.2022 bis 29.07.2022
während der üblichen Dienststunden im Rathaus in Bonbruck, Zimmer-Nr. 6
eingesehen werden. Es besteht das Recht, Auskunft über die Bodenrichtwerte zu
erhalten.

Deutschkurs an der Grundschule in Bodenkirchen

Der Deutschkurs ist für Frauen ab 16 Jahre.

Folgende Termine sind bis zu den Sommerferien geplant – Beginn: jeweils ab 10 Uhr

Montag, 27.06.2022

Dienstag, 28.06.2022

Montag, 04.07.2022

Dienstag, 05.07.2022

Montag, 11.07.2022

Dienstag, 12.07.2022

Montag, 18.07.2022

Dienstag, 19.07.2022

Montag, 25.07.2022

Dienstag, 26.07.2022

Sollten Termine ausfallen, werden wir Sie informieren.

Führerscheinpflichtumtausch geht in die nächste Runde

Aufgrund des vom Bundesrat beschlossenen Stufenplans müssen bis 19.01.2023 die alten Führerscheine, die „berühmten Lappen“ (grau, rosa oder DDR-Führerschein) der Geburtsjahrgänge 1959-1964 umgetauscht werden. Wer schon einen Scheckkartenführerschein hat oder ab 1965 geboren ist, braucht den Umtausch noch nicht durchführen. Die verlängerte Umtauschfrist für die Jahrgänge 1953-1958 endet am 19.07.2022. Führerscheine der Jahrgänge 1952 und früher brauchen noch nicht umgetauscht werden. Die Umtauschanträge und alle Informationen gibt es auf der Homepage des Landratsamtes. Mit dem unterschriebenen Antrag soll ein biometrisches Passfoto, sowie eine Kopie des Personalausweises und des Führerscheins an die Führerscheinstelle geschickt werden. Falls der alte Führerschein nicht im Landkreis Landshut ausgestellt wurde, können die Führerscheininhaber selbst bei der Ausstellungsbehörde eine Karteikartenabschrift zur Kosteneinsparung anfordern. Bei Fragen können Sie sich an fahrerlaubnis@landkreis-landshut.de oder 0871/408-2156 oder -2153 wenden.

Terminvereinbarungen sind unter anderem über folgendes Terminbuchungssystem möglich Anmeldung (konsentas.de).

  1. Führerscheindokumente, die bis einschließlich 31.12.1998 ausgestellt worden sind (grauer bzw. rosa Lappen):
GeburtsjahrFührerscheinumtausch bis
Vor 195319.01.2033Bitte warten
1953 bis 195819.07.2022Bitte umtauschen
1959 bis 196419.01.2023Bitte  umtauschen
1965 bis 197019.01.2024Bitte warten
1971 oder später19.01.2025Bitte warten
  • Führerscheindokumente, die ab 01.01.1999 ausgestellt worden sind (Scheckkartenformat:
AusstellungsjahrFührerscheinumtausch bis
1999 bis 200119.01.2026Bitte warten
2002 bis 200419.01.2027Bitte warten
2005 bis 200719.01.2028Bitte warten
200819.01.2029Bitte warten
200919.01.2030Bitte warten
201019.01.2031Bitte warten
201119.01.2032Bitte warten
2012 bis 18.01.201319.01.2033Bitte warten

Bürgerversammlung 2022

Nach zweieinhalb Jahren Pandemie-Pause wurde Mitte Mai wieder eine Bürgerversammlung abgehalten. Trotz des guten Wetters sind viele Besucher ins Gasthaus Grubwinkler nach Aich gekommen. Zunächst wurden zwei Bürger mit der Kommunalen Ehrenurkunde ausgezeichnet (siehe eigener Bericht). Im Tätigkeitsbericht stellte Erste Bürgermeisterin Monika Maier unter anderem statistische Zahlen aus dem Einwohnermeldeamt vor und berichtete über aktuelle Bautätigkeiten und Projekte. Außerdem gab sie einen Überblick über die Finanzen der Gemeinde. Im Jahr 2022 umfasst der Gemeindehaushalt in Einnahmen und Ausgaben rund 23 Millionen Euro. Dies ist der größte Haushalt in der Geschichte der Gemeinde und vorwiegend dem geplanten Breitbandausbau geschuldet. Bevor die Besucher die Möglichkeit hatten, sich zu Wort zu melden, gab Bürgermeisterin Maier noch einen Ausblick für das Jahr 2022. Themen waren dabei die Erneuerung der Dorfmitte Bonbruck, die Gründung der ILE Bina-Vils, die Nahversorgung Aich, die hausärztliche Versorgung sowie der Breitbandausbau.

Pflegestützpunkt für die Region Landshut hat den Betrieb aufgenommen

Neues Beratungsangebot für die Stadt und den Landkreis Landshut

Eine Pflegebedürftigkeit bringt den Alltag aller Betroffenen gehörig durcheinander. Da kann es hilfreich sein professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Die Bandbreite der Pflegeberatung reicht von ersten Informationen zu Finanzierungsfragen oder Entlastungsangeboten, über individuelle Beratungen zur  konkreten Pflegesituation bis hin zur ausführlichen Versorgungsplanung. Der Pflegestützpunkt ist eine neue Anlaufstelle für pflegebedürftige Menschen und ihr soziales Umfeld.

Der Pflegestützpunkt für die Region Landshut ist barrierefrei im Netzwerkgebäude am Bahnhof zu erreichen. Ab sofort können persönliche oder telefonische Beratungstermine vereinbart werden.

Ab Mitte Juni werden, im wöchentlichen Wechsel immer montags auch die Außenstellen in Rottenburg und Vilsbiburg besetzt. Die erste Sprechstunde in Rottenburg (Rathaus) findet am 13.06.22 von 9 bis 12 Uhr statt. In Vilsbiburg (VHS) wird der Standort am 20.06.22 von 9 bis 12 Uhr zum ersten Mal besetzt sein.

Kontakt:

Pflegestützpunkt Landshut

Bahnhofplatz 1a

84032 Landshut

0871/14 234 770

pflegestuetzpunkt@landshut.de

Grundsteuer Erklärungsvordrucke

Die Finanzämter haben für die Umsetzung der Grundsteuerreform an die Grundstückseigentümer
Informationsschreiben verschickt. Darin wird darauf hingewiesen, dass in der Zeit vom 01.07. bis
31.10.2022 eine Grundsteuererklärung abzugeben ist. Wer diese nicht online über „Mein ELSTER“
abgeben kann, dem stehen ab dem 01.07.2022 Vordrucke in Papier zur Verfügung. Die
Gemeindeverwaltung weist ausdrücklich darauf hin, dass diese Grundsteuer-Erklärungsvordrucke
auch erst ab dem 01.07.2022 im Rathaus in Bonbruck abgeholt werden können

„Brunnenweg“ wird gewidmet

Der Brunnen Binabiburg hat bisher keine Anschrift. Wegen der Zuordnung beispielsweise bei Telekommunikation oder Strom benötigt der Brunnen jedoch eine Adresse. Der öffentliche Feld- und Waldweg der zum Brunnen führt erhält daher die Bezeichnung Brunnenweg, das Brunnengebäude selbst die Anschrift Brunnenweg 1. Die entsprechende Widmungsverfügung kann vom 06. Mai bis zum 06. Juni 2022 im Rathaus, Zimmer Nr. 14 eingesehen werden.

Nähere Einzelheiten können an den Anschlagtafeln der Gemeinde entnommen werden.

Mitarbeiter/in für Bücherei gesucht

Für die Gemeindebücherei in Bonbruck wird dringend eine ehrenamtliche Kraft zur Unterstützung gesucht.  

Die Bücherei wird anteilig von der Gemeinde Bodenkirchen und den Kirchenverwaltungen Haunzenbergersöll, Bodenkirchen, Bonbruck, Aich und Binabiburg finanziert. Die Bücher werden vom Sankt Michaelsbund bezogen. Dabei wird bei der Beschaffung immer auf Neuerscheinungen und aktuelle Themen und Ereignisse Rücksicht genommen. Die Bücherei ist immer dienstags und donnerstags von 15.30 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet.  

Bei Interesse bitte in der Gemeindeverwaltung unter 08745/968616 melden.

Grundsteuerreform – Die neue Grundsteuer in Bayern

Neuregelung der Grundsteuer
Für die Städte und Gemeinden ist die Grundsteuer eine der wichtigsten Einnahmequellen. Sie
fließt in die Finanzierung der Infrastruktur, zum Beispiel in den Bau von Straßen und dient der
Finanzierung von Schulen und Kitas. Sie hat Bedeutung für jeden von uns.

Das Bundesverfassungsgericht hat die bisherigen gesetzlichen Regelungen zur Bewertung
von Grundstücken für Zwecke der Grundsteuer im Jahr 2018 für verfassungswidrig erklärt.

Der Bayerische Landtag hat am 23. November 2021 zur Neuregelung der Grundsteuer ein
eigenes Landesgrundsteuergesetz verabschiedet.
Von 2025 an spielt der Wert eines Grundstücks bei der Berechnung der Grundsteuer in Bayern
keine Rolle mehr. Die Grundsteuer wird in Bayern nicht nach dem Wert des Grundstücks,
sondern nach der Größe der Fläche von Grundstück und Gebäude berechnet.

Wie läuft das Verfahren ab?
Das bisher bekannte, dreistufige Verfahren bleibt weiter erhalten. Eigentümerinnen und Eigentümer
haben eine sog. Grundsteuererklärung abzugeben. Das Finanzamt stellt auf Basis der
erklärten Angaben den sog. Grundsteuermessbetrag fest und übermittelt diesen an die Kommune.
Die Eigentümerinnen und Eigentümer erhalten über die getroffene Feststellung des Finanzamtes
einen Bescheid, sog. Grundsteuermessbescheid. Der durch das Finanzamt festgestellte
Grundsteuermessbetrag wird dann von der Kommune mit dem sog. Hebesatz
multipliziert. Den Hebesatz bestimmt jede Kommune selbst. Die tatsächlich nach neuem Recht
zu zahlende Grundsteuer wird den Eigentümerinnen und Eigentümern in Form eines Bescheids,
sog. Grundsteuerbescheid, von der Kommune mitgeteilt. Sie ist ab dem Jahr 2025 von den
Eigentümerinnen und Eigentümern an die Kommune zu bezahlen.

Was bedeutet die Neuregelung für Sie?
Waren Sie am 1. Januar 2022 (Mit-)Eigentümerin bzw. (Mit-)Eigentümer eines Grundstücks,
eines Wohnobjekts oder eines Betriebs der Land- und Forstwirtschaft in Bayern? – Dann aufgepasst:
Um die neue Berechnungsgrundlage für die Grundsteuer feststellen zu können, sind
Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer sowie Inhaberinnen und Inhaber von land- und
forstwirtschaftlichen Betrieben verpflichtet, eine Grundsteuererklärung abzugeben.
Hierzu werden Sie durch Allgemeinverfügung des Bayerischen Landesamt für Steuern im
Frühjahr 2022 öffentlich aufgefordert.
Für die Erklärung sind die Eigentumsverhältnisse und die tatsächlichen baulichen Gegebenheiten
am 1. Januar 2022 maßgeblich, sog. Stichtag.

Was ist zu tun?
Ihre Grundsteuererklärung können Sie in der Zeit

vom 1. Juli 2022 bis spätestens 31. Oktober 2022

bequem und einfach elektronisch über das Portal ELSTERIhr Online-Finanzamt unter www.elster.de abgeben.
Sofern Sie noch kein Benutzerkonto bei ELSTER haben, können Sie sich bereits jetzt registrieren.
Bitte beachten Sie, dass die Registrierung bis zu zwei Wochen dauern kann.
Sollte eine elektronische Abgabe der Grundsteuererklärung für Sie nicht möglich sein, können
Sie diese auch auf Papier einreichen. Die Vordrucke hierfür finden Sie ab dem 1. Juli 2022 im
Internet unter www.grundsteuer.bayern.de, in Ihrem Finanzamt oder in Ihrer Gemeinde.

Bitte halten Sie die Abgabefrist ein.

Sie sind steuerlich beraten?
Selbstverständlich kann die Grundsteuererklärung auch durch Ihre steuerliche Vertretung erfolgen.

Sie haben Eigentum in anderen Bundesländern?
Für Grundvermögen sowie Betriebe der Land- und Forstwirtschaft in anderen Bundesländern
gelten andere Regelungen für die Erklärungsabgabe als in Bayern.
Informationen stehen unter www.grundsteuerreform.de zur Verfügung.

Sie benötigen weitere Informationen oder Unterstützung?
Weitere Informationen und Videos, die Sie beim Erstellen der Grundsteuererklärung unterstützen
sowie die wichtigsten Fragen rund um die Grundsteuer in Bayern finden Sie online unter
www.grundsteuer.bayern.de

Bei Fragen zur Abgabe der Grundsteuererklärung ist die Bayerische Steuerverwaltung in der
Zeit von Montag bis Donnerstag von 08:00 – 18:00 Uhr und Freitag von 08:00 – 16:00 Uhr
auch telefonisch für Sie erreichbar:

089 – 30 70 00 77

In Bayern gilt es, rund 6,3 Mio. Feststellungen zu treffen – aufgrund der Menge der zu
bearbeitenden Grundsteuererklärungen sehen Sie bitte von Rückfragen zum Bearbeitungsstand
Ihrer Grundsteuererklärung ab.

Hängen die Grundsteuerreform und der Zensus 2022 zusammen?
Das Bayerische Landesamt für Statistik führt in 2022 einen Zensus mit einer Gebäude- und
Wohnungszählung durch. Die Grundsteuerreform und der Zensus sind voneinander unabhängig.
Weitere Informationen zum Zensus finden Sie unter www.statistik.bayern.de/statistik/zensus.

Hilfe für die Feuerwehren in der Ukraine

Täglich sieht man im Fernsehen, wie Feuerwehren in der Ukraine verzweifelt gegen Brände ankämpfen, die durch Angriffe der russischen Armee ausgelöst wurden. Unter Lebensgefahr retten Feuerwehrleute Menschen aus ihren brennenden Häusern und haben dabei oftmals unzureichendes Material.


Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) hat ein Spendenkonto eingerichtet, um vom Krieg beeinträchtigte Feuerwehren in der Ukraine zu unterstützen. Zudem hat der DFV eine Online-Datenbank für Sachspenden eingerichtet, um Spenden von Feuerwehren und Herstellern zu organisieren. Weitere Informationen hierzu unter https://www.feuerwehrverband.de/unterstuetzen/ukraine/.

Der Landesfeuerwehrverband Bayern beteiligt sich an der Aktion des DFV. Näheres unter
https://www.lfv-bayern.de/feuerwehrhilfe-ukraine/.

Mit dem Bayerischen Staatsministerium des Innern haben wir abgeklärt, dass unter den im
Spende für Hilfsaktion Ukraine genannten Voraussetzungen eine Teilnahme an der Hilfsaktion
rechtlich unbedenklich ist

Gemeinde unterstützt die Suche von Unterkünften für Flüchtlinge aus der Ukraine

Seit einigen Tagen spitzt sich die Lage in der Ukraine dramatisch zu und viele Menschen verlassen ihre Heimat. In der Gemeindeverwaltung sind daher schon von etlichen Bürgern Wohnungsangebote für Flüchtlinge gemeldet worden. Bürgermeisterin Monika Maier zeigte sich sehr gerührt über die Solidarität ihrer Bürger und die Bereitschaft zu helfen und bittet um weitere Unterstützung.

Vorerst sollen nur freie Unterkünfte gemeldet werden. Kleider- und Möbelspenden werden aktuell noch nicht benötigt, hierzu erfolgt gegebenenfalls ein separater Aufruf.

Nach aktueller Rechtslage können die eingereisten Ukrainer 90 Tage visumsfrei in Deutschland bleiben – das Stellen eines Asylantrags ist für Menschen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit nicht notwendig.

Falls jemand ein leerstehendes Haus, eine Einliegerwohnung oder ein Zimmer zur Verfügung stellen könnte, das sich zur Aufnahme von Flüchtlingen aus der Ukraine eignet, so können Sie sich gerne direkt an das Landratsamt Landshut unter der Email ukrainehilfe@landkreis-landshut.de  bzw. Tel. 0871/408-1800 wenden. Ebenso ist es auch möglich mit der Gemeindeverwaltung bei Herrn Dennerl unter Tel. 08745/9686-13, oder per E-Mail: m.dennerl@bodenkirchen.de in Kontakt zu treten.

Die Gemeinde Bodenkirchen bedankt sich für Ihre Unterstützung!

Landkreis bereitet Aufnahme von Ukraine-Flüchtlingen vor

Landrat Dreier: Freie Unterkünfte und Wohnungen an das Landratsamt melden

Die schrecklichen Bilder aus der Ukraine gehen aktuell um die Welt, nachdem das osteuropäische Land von Russland in einen Angriffskrieg verwickelt wurde. Neben den Aufnahmen zerstörter Häuser, Gebäude und Straßen mehren sich auch die Bilder von langen Staus an den Grenzen des Landes mit Menschen, die aus dem Kriegsgebiet flüchten und Zuflucht im Westen suchen.

Aus diesem Grund bereitet sich auch der Landkreis Landshut auf die Ankunft und Unterbringung von Flüchtlingen aus der Ukraine vor – wie viele es werden und wie lange sie bleiben werden, kann zum aktuellen Zeitpunkt noch niemand sagen. Die Ukrainerinnen und Ukrainer können nach derzeitigem Stand für visumsfrei einreisen und sich vorerst bis zu 90 Tage im Bundesgebiet aufhalten, die Stellung eines Asylantrags ist aktuell nicht nötig.

Viele der Flüchtlinge suchen Unterschlupf bei Freunden und Verwandten in mittel- und westeuropäischen Ländern, andere werden auf humanitäre Hilfe von Bund und Ländern angewiesen sein. Auch der Landkreis Landshut rechnet damit, dass in der Region Flüchtlinge untergebracht werden müssen. „Aber eins steht fest: Wir müssen und wollen diesen Menschen helfen, den vielen Frauen, Kindern und älteren Personen, die aufgrund dieses Krieges ihre Heimat fluchtartig verlassen mussten und Zuflucht bei uns suchen“, erklärt Landrat Peter Dreier. Deshalb arbeitet der Landkreis Landshut seit vergangener Woche einen Notfallplan aus, um den Ankommenden aus der Ukraine Zuflucht und ein Dach über den Kopf bieten zu können. Neben dem Aufbau eines zentralen Ankunftszentrums, in dem die Menschen zunächst einmal ankommen können, registriert und mit dem Nötigsten versorgt werden, werden natürlich auch freie Unterkünfte gebraucht, in denen die Flüchtlinge für einen längeren Zeitraum bleiben können.

Aus diesem Grund appelliert Landrat Peter Dreier an die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Landshut, freie Wohnungen und Unterkünfte an das Landratsamt zu melden. „Egal ob Einliegerwohnung, landwirtschaftliche Gebäude, leerstehende Häuser, Gasthöfe, Pensionen oder auch Klöster: Wir wollen den Menschen, die alles verloren haben, nach diesen traumatischen Erlebnissen Sicherheit und ein Dach über den Kopf bieten und bitten deshalb inständig um Ihre Unterstützung“. Hinweise und Angebote nimmt die Ausländerbehörde am Landratsamt Landshut entgegen – die Mitarbeiter stehen unter Tel. 0871 408-0 oder per E-Mail unter auslaenderamt@landkreis-landshut.de zur Verfügung.

© Gemeinde Bodenkirchen.